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Corona-Situation: Impfen und Testen

Die Corona-Pandemie hat uns weiter im Griff. Einziger Ausweg: Impfen, Testen und natürlich weiterhin Abstandhalten, Maske tragen, Hygieneregeln. Das Impfen wird sich hoffentlich beschleunigen, wenn nach Ostern die Hausärzte mitimpfen dürfen. Die Hausärzte erhalten allerdings anfangs nur wenig Impfstoff. Welcher Impfstoff und wieviel an die Arztpraxen geliefert wird entscheidet sich  immer nur kurzfristig. Die Arztpraxen sollen Montags Impfstoff für die Folgewoche bestellen und erfahren Donnerstags, was ihnen geliefert wird. Erst dann können Patienten für die Folgewoche einbestellt werden. Auch die Arztpraxen müssen sich an die Priorisierungsrichtlinien der STIKO (Ständige Impfkommission) halten. Daraus folgt: Sparen Sie sich und der Arztpraxis Anrufe zur Terminvereinbarung. Die Hausarztpraxen werden ihre Patienten von sich aus kontaktieren je nach Impfstoffverfügbarkeit. Zunächst werden die Hausärzte damit beginnen, immobile Patienten bei Hausbesuchen zu impfen, bevor Patienten zum Impfen in die Praxen einbestellt werden.


Wenn Sie bereits im Impfzentrum angemeldet sind dann nehmen Sie unbedingt den Ihnen von dort angebotenen Termin wahr! Bitte keine Doppeltermine im Impfzentrum und beim Hausarzt vereinbaren!
Das führt zu unnötigen Verzögerungen und Belastung sowohl der Praxen als auch der Impfzentren und andere Impfwillige haben darunter zu leiden.


Alle zur Zeit verfügbaren Impfstoffe sind im Prinzip sicher und hochwirksam und schützen zumindest vor schweren Verläufen und Todesfällen durch Covid! Bei jedem der Impfstoffe können genau wie bei anderen Impfungen auch sogenannte Impfreaktionen auftreten mit Kopf-und Gliederschmerzen, Fieber oder Schüttelfrost. Diese Reaktionen klingen im allgemeinen nach 1 bis maximal 2 Tagen wieder ab. Sie betreffen meist eher die jüngeren Menschen. Beim Astra-Zeneca-Impfstoff  treten die Impfreaktionen eher nach der 1.Impfung auf, beim Biontec-Impfstoff eher nach der 2.Impfung. Die Impfreaktion zeigt, dass der Körper reagiert und wie gewünscht Antikörper produziert. Ganz wichtig: auch in den Hausarztpraxen haben die Patienten keine Wahlmöglichkeit bzgl. des Impfstoffs! Abgesagte Termine können vorläufig nicht nachgeholt werden! Wer einen vereinbarten Impftermin absagt muß wahrscheinlich längere Zeit auf einen neuen Termin warten.

Zum Testen: ein ganz wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind Testungen. Insbesondere die sogenannten „Schnelltests“ und auch Selbsttests können helfen, Infektionen frühzeitig zu erkennen, v.a. wenn keine oder noch keine Symptome vorhanden sind.   Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Testsystemen, die oft mit einem Abstrich aus der Mundhöhle oder dem vorderen Nasenabschnitt auskommen und dadurch gut tolerabel sind. Ganz wichtig: ist ein Schnelltest positiv, muß man sich unbedingt sofort in Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt kontaktieren. Das wird zur Bestätigung noch einen sogenannten PCR-Test veranlassen. Schnelltests sind sinnvoll und wichtig vor Treffen mit Verwandten oder Bekannten und wahrscheinlich in Kürze verpflichtend vor Besuchen in Restaurants, Fitnessstudios, Kinos oder kulturellen Veranstaltungen. In den Schulen werden solche Tests bereits 2mal pro Woche durchgeführt zur Absicherung des Präsenzunterrichts und die Schüler tolerieren das sehr gut! Auch die Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitern solche Tests anbieten, wenn kein Homeoffice wahrgenommen wird oder werden kann.

Man kann nur an jeden appellieren, die Testangebote wahrzunehmen bzw. Testverpflichtungen einzuhalten. Damit schützt man seine Mitmenschen und ermöglicht allen gewisse Freiheiten trotz Pandemie. Das Testen muß so selbstverständlich werden wie das tägliche Zähneputzen.

Dr. Jutta Dick

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