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Europäische Impfwoche

Vom 24. bis zum 30. April findet die Europäische Impfwoche statt.
Unter dem Motto: Vorbeugen – Schützen – Impfen weist die Weltgesundheitsorganisation auf die Bedeutung von Impfungen für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen hin. Heute stehen Impfstoffe gegen eine Vielzahl von viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten bereit.

Über die individuelle Immunität des Einzelnen hinaus bieten hohe Durchimpfungsraten in der Bevölkerung zusätzlich eine kollektive Immunität der Gesamtbevölkerung. Diese beruht darauf, dass bei ausreichend hoher Impfrate die Zirkulation des Erregers innerhalb der Population gänzlich unterbunden werden kann. Diesen Effekt bezeichnet man auch als Herdenimmunität, wird sie erreicht, so sind auch ungeimpfte Personen wie Säuglinge oder Patienten mit Immunschwäche vor diesen Infektionskrankheiten geschützt, obwohl sie selbst nicht dagegen immun sind.

Nach Einschätzung des Robert Koch Instituts (RKI) gehören Impfungen zu den ″wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen″. So haben umfassende Impfprogramme seit Mitte des 20. Jahrhunderts zur massiven Reduktion verschiedener Infektionskrankheiten oder sogar zu deren regionaler oder – wie im Falle der Pocken – globaler Ausrottung geführt. Mithin zählt die Gesundheitsbehörde der USA, die Centers for Disease Control and Prevention (CDC), die Impfung zu den zehn herausragenden Errungenschaften der Medizin und des öffentlichen Gesundheitswesens.

Aktuell steigt die Zahl der Masernfälle drastisch an. Masern sind hochansteckend und führen häufig zu schwerwiegenden Erkrankungen des Zentralnervensystems und sehr oft zu Todesfällen. 2017 starben 110.000 Menschen an Masern, vorwiegend Kinder unter 5 Jahren. Daher sollte bei allen Kindern und Jugendlichen der Masern-Impfschutz überprüft und evtl. aufgefrischt werden. Für alle Menschen egal welchen Alters wichtig: die Aktualisierung des Impfschutzes gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten.

Außerdem für alle Menschen über 60 und alle chronisch Kranken angezeigt: die jährliche Grippeimpfung und die alle 6 Jahre aufzufrischende Impfung gegen Lungenentzündung.

Neu ist eine Impfung gegen Gürtelrose, die in Kürze in Deutschland für alle Menschen über 60, je nach Begleiterkrankungen auch schon ab dem 50. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen wird.

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