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Neues zur Corona-Impfung

Die Corona-Impfungen laufen aktuell auf Hochtouren; die Impfzentren und die Hausärzte zusammen haben vor einigen Tagen mehr als 1 Million Impfungen an einem Tag in der Bundesrepublik geschafft. Im Saarland haben mittlerweile fast 400 000 Menschen zumindest die erste Corona-Impfung bekommen.

Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, ist durchweg hoch.Viele Menschen bemühen sich um einen Impftermin, teils beim Hausarzt, teils in den Impfzentren. Das Problem dabei sind die „Doppelanmeldungen“. Viele Menschen melden sich bei ihrem Hausarzt für einen Corona-Impftermin, lassen sich aber gleichzeitig im Impfzentrum registrieren. Das hat zur Folge, dass in den Impfzentren etliche Termine nicht wahrgenommen werden, die mittlerweile wöchentlich für Schnellentschlossenen angeboten werden. Auch in den Hausarztpraxen werden immer wieder Termine abgesagt. Die Arzthelferinnen müssen dementsprechend immer wieder abgesagte Termine neu vergeben. Das bedeutet einen  unnötigen großen Zeit- und Arbeitsaufwand!

Daher der Appell: entweder für die Corona-Impfung beim Hausarzt anmelden oder im Impfzentrum.

Außerdem bitte ich um Verständnis dafür, dass die Hausarztpraxen sich große Mühe geben, die Impftermine nach Priorisierung und Dringlichkeit zu vergeben. Absolute Gerechtigkeit kann es dabei nicht geben! Zu beachten ist auch: Impftermine können nicht individuell vergeben werden, da es keine Einzelimpfdosen gibt. Die Praxen und Impfzentren bekommen den Impfstoff in Fläschchen, die 6 oder 10 Impfdosen enthalten. Nach Aufbereiten des Impfstoffs müssen  die 6 bzw. 10 Impfungen innerhalb einiger Stunden verabreicht werden.

Die Hausärzte bekommen nach wie vor nur eine begrenzte Zahl von Impfstoff und erfahren immer nur wochenweise, wieviel Impfstoff ihnen geliefert wird. Außerdem werden die Hausärzte mit den Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca beliefert. Der Impfstoff von AstraZeneca wird aktuell im wesentlichen für über 60jährige empfohlen. Jüngere Menschen, die trotzdem eine Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff wünschen,  können sich in Kürze wahrscheinlich freiwillig  impfen lassen.

Unabhängig davon sind beide Impfstoffe sicher und wirksam!

Mittlerweile laufen auch umfangreiche Studien zum Einsatz des Biontech-Impfstoffs bei  Kindern und Jugendlichen. Nach derzeitigem Kenntnisstand könnten spätestens im Herbst auch Kinder geimpft werden. Das würde erheblich zur Bekämpfung der Pandemie beitragen und die Situation in den Schulen und KiTas deutlich verbessern!

Bis dahin gelten weiter Abstands- und Hygieneregeln. Auch das Masketragen wird uns noch eine Zeitlang erhalten bleiben.

Dr. Jutta Dick

 

 

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