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Vorsorge

Vorsorge

Gesundheits-Untersuchungen (Check-up 35)

Vorsorge Gesundheits-Untersuchungen

Frauen und Männer haben nach Vollendung des 35. Lebensjahres jedes zweite Jahr Anspruch auf eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung insbesondere von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit. Mit relativ einfachen, wenig aufwendigen Untersuchungsmethoden (allgemeine körperliche Untersuchung, EKG, Blut- und Urinuntersuchung) lassen sich viele Gesundheitsstörungen erkennen und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten.

Patienteninformation

Die Gesundheitsuntersuchung kann auf Wunsch erweitert werden und um Untersuchungen ergänzt werden, die vom Patienten selbst zu zahlen sind.

Krebsvorsorge Männer

Männer haben vom Beginn des 45. Lebensjahres an Anspruch auf jährlich eine Untersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen.
Hierzu gehört eine Stuhluntersuchung auf verstecktes Blut (Hämocculttest), eine Urinuntersuchung, eine Untersuchung der Hoden und eine Tast-Untersuchung des Enddarms zum Ausschluss einer Erkrankung der Vorsteherdrüse oder des Enddarms.

Patienteninformation

Ab dem 55. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse in bestimmten Abständen eine Darmspiegelung (Koloskopie) zur Früherkennung einer Darmkrebserkrankung.
Diese Koloskopie wird in speziellen Praxen durchgeführt; nähere Informationen dazu erhalten Sie in unserer Praxis.

Vorsorge Krebsvorsorge Männer

Hautkrebsvorsorge

Vorsorge Hautkrebsvorsorge

Seit 1. Juli 2008 ist das Hautkrebs-Screening eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und gehört zum Krebsfrüherkennungsprogramm.
Sie haben jetzt ab dem Alter von 35 Jahren einen Anspruch, sich alle 2 Jahre von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt auf verdächtige Veränderungen der Haut untersuchen zu lassen. Zur weiteren Abklärung werden Sie ggf. an eine Fachärztin/einen Facharzt für Dermatologie weiterüberwiesen. Eine Beratung über andere präventive Maßnahmen erfolgt zusätzlich im Rahmen des Hautkrebs-Screenings.

Die häufigste Krebserkrankung in Deutschland ist Hautkrebs. Von den drei Hautkrebsarten ist sicherlich das maligne Melanom, der so genannte „schwarze Hautkrebs“, die bekannteste. Doch viel häufiger als das maligne Melanom sind das Basalzellkarzinom und das spinozelluläre Karzinom.

Vorbereitung auf die Untersuchung:

Entfemen Sie Nagellack von Finger- und Zehennägeln: Denn Hautkrebs kann auch unter den Nägeln entstehen.
Körperschmuck entfemen, auch Ohrstecker und Piercings: Denn es wird auch auf kleine Veränderungen geachtet.
Verzichten Sie auf Make-up: Denn vor allem der „helle Hautkrebs“ ist mit Make-up kaum zu entdecken.
Tragen Sie keine aufwendige Frisur (kein Gel, Haarspray, keine Zöpfe): Denn Ihr Arzt wird Ihre Kopfhaut genau untersuchen.

Früh erkannt, sind alle Hautkrebsarten sehr gut heilbar.

Jugendschutz-Untersuchungen

Für Jugendliche, die eine Berufsausbildung beginnen und noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, übernimmt der Staat die Kosten für eine ausführliche ärztliche Untersuchung und Beratung.
Eingeschlossen sind ein Sehtest, eine Farbsehprüfung und ein orientierender Hörtest sowie eine Befragung über Vorerkrankungen und Risikofaktoren.
Dadurch sollen gesundheitliche Probleme und Risiken des Jugendlichen erkannt werden und eine Beratung erfolgen über gesundheitliche Risiken speziell bei dem von der/dem Jugendlichen ausgewählten Beruf (z.B. mögliche Probleme eines Neurodermitis-Patienten mit Berufswunsch Friseur/Friseuse).

Patienteninformation

Für die Untersuchung benötigt der/die Jugendliche einen Berechtigungsschein der zuständigen Gemeindeverwaltung.

Vorsorge Jugendschutz-Untersuchungen

Kindervorsorge-Untersuchungen

Vorsorge Kindervorsorge-Untersuchungen

Kinder sollten in regelmäßigen Abständen zur Untersuchung beim Haus- oder Kinderarzt vorgestellt werden. Für die einzelnen Untersuchungen sind gewisse Altersabschnitte vorgegeben.
Durch diese Untersuchungen lassen sich zahlreiche Erkrankungen (z.B. Wirbelsäulenveränderungen, Hör- oder Sehstörungen, Herzfehler) feststellen.

Patienteninformation

Durch Früherkennung und gezielte Behandlung kann man meist eine deutliche Besserung oder Heilung dieser Krankheiten erreichen.

Jugendgesundheits-Untersuchungen

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit einigen Jahren die Kosten für eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung, und zwar bei Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren.
Bei dieser Vorsorge erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung mit Schwerpunkt auf Problemen des Bewegungsapparates und Problemen der Sexualentwicklung und der sozialen Situation (Schule, Drogen usw.).
Außerdem versucht man, familiäre Belastungen durch Stoffwechselerkrankungen, z.B. erhöhtes Cholesterin, frühzeitig zu erkennen.

Vorsorge Jugendgesundheits-Untersuchungen

Impfungen

Vorsorge Impfungen

Jeder Erwachsene sollte den meist in der Kindheit aufgebauten Impfschutz überprüfen und bestimmte Impfungen auffrischen lassen. Besonders wichtig für alle Erwachsenen ist ein Impfschutz gegen Diphterie, Wundstarrkrampf (Tetanus) und Kinderlähmung (Polio), da diese Erkrankungen nach wie vor auch bei uns vorkommen und auch Erwachsene daran erkranken können.

Patienteninformation

Im allgemeinen reicht eine einmalige Auffrischimpfung alle 10 Jahre aus, um Sie zuverlässig vor diesen oft tödlich verlaufenden Krankheiten zu schützen.

Impfplan für Kinder und Jugendliche

ab dem vollendeten 2. Lebensmonat:
3 Impfungen im Abstand von jeweils 4 Wochen: Diphterie, Tetanus, Polio, HIB, Keuchhusten, Hepatitis B (Sechsfachimpfung), sowie gleichzeitig je eine Pneumokokkenimpfung

ab der 6. Lebenswoche :
2 oder 3 Impfungen gegen Rotaviren in 4 wöchigem Abstand

ab dem vollendeten 11. Lebensmonat:
4. Sechsfachimpfung, 4. Pneumokokkenimpfung, 1. Masern-Mumps-Röteln-Varizellen (Windpocken)-Impfung

ab dem vollendeten 12. Lebensmonat:
Meningokokkenimpfung

ab dem vollendeten 15. Lebensmonat:
2. Masern-Mumps-Röteln-Varizellenimpfung

ab dem vollendeten 5.-6. Lebensjahr:
Auffrischimpfung Tetanus, Diphterie

zwischen dem 9. und dem 17. Lebensjahr:
Auffrischimpfung Tetanus, Diphterie, Polio, Keuchhusten

 

Sonderimpfungen:

Grippeimpfung
bei chronisch kranken Kindern, bei allen Kindern empfehlenswert, jährliche Auffrischung; für Kinder steht ein Impfstoff als Nasenspray zur Verfügung

FSME
bei Aufenthalt in Riskogebieten (z.B. bestimmte Regionen in Bayern und Baden-Württemberg) im Saarland teilweise erforderlich (Regionen, die angrenzen an den Raum Birkenfeld bzw. an den Raum Zweibrücken)

Bei Mädchen ab dem 9. Lebensjahr
2 Impfungen gegen HPV (humanes Papillomvirus), (Gebärmutterhalskrebs) mit mindestens 6 Monaten Abstand

Impfplan für Erwachsene

Alle 10 Jahre Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphterie (nach vollständiger Grundimmunisierung, das heißt 3 Impfungen im Abstand von 4 Wochen bzw. 6-12 Monate)

Generelle Regel:
Jede Impfung zählt, das heißt bei versäumten Impfungen muss die Grundimmunisierung nicht neu begonnen werden

Ab 60 Jahre bzw. bei chronisch Kranken oder Menschen mit viel Kontakt zu anderen (Lehrer, Busfahrer, Verkäufer, medizinisches Personal)

Grippeimpfung
(jährliche Auffrischung)

Pneumokokkenimpfung
Auffrischimpfungen werden abhängig von den Grunderkrankungen des Patienten und den bisher verwendeten Impfstoffen ca. alle 6 Jahre durchgeführt.

 

Impfungen für Sonderfälle bzw. Reiseimpfungen

FSME (bei Aufenthalt in Risikogebieten, z.B. bestimmte Regionen in Baden-Württemberg und Bayern) im Saarland teilweise erforderlich (Regionen, die angrenzen an den Raum Birkenfeld bzw. an den Raum Zweibrücken)

Hepatitis A: bei Risikopersonen; als Reiseimpfung, 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen, Auffrischung nach 10 Jahren

Hepatitis B: bei Risikopersonen; als Reiseimpfung, 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen, 3. Impfung 6-12 Monate nach der ersten Impfung; Auffrischung alle 10 Jahre

Tollwut: bei Tierärzten, Jägern, Forstpersonal u.ä., bei Bisswunden durch tollwutverdächtige Tiere, Reiseimpfung bei Trekkingtouren bzw. Reisen in Risikogebiete

Meningokokken: gesundheitlich Gefährdete, gefährdetes Laborpersonal, Reisende in entsprechende Gebiete, vor Pilgerreise nach Mekka

Gelbfieber: bei Reisen in bestimmte Regionen von Südamerika und des tropischen Afrikas, nur bei bestimmten Gelbfieberimpfstellen

Japanische Encephalitis: bei Reisen oder längeren Aufenthalten in bestimmten Gebieten Asiens

Typhus: bei Reisen unter schlechten hygienischen Bedingungen

Vorsorge Spritze

Impfungen für Sonderfälle bzw. Reiseimpfungen

Reiseimpfungen

Nicht nur für Ferntouristen, sondern auch bei Reisen ins benachbarte Ausland empfiehlt sich eine Überprüfung des Impfschutzes und eine allgemeine reisemedizinische Vorsorge, v.a. bei Risikopersonen oder chronisch Kranken.

Patienteninformation

Reiseimpfungen müssen vom Patienten selbst bezahlt werden. Viele Krankenkassen erstatten allerdings die Kosten zumindest teilweise nach Vorlage der ärztlichen Rechnung.

Vorsorge Reiseimpfungen

Gelbfieberimpfstelle

Vorsorge Gelbfieberimpfstelle

Für bestimmte Länder, insbesondere in Südamerika und im tropischen Afrika, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ohne entsprechendes Impfdokument wird einem die Einreise in diese Länder verweigert.
Die Impfung wird nur von speziell dafür zugelassenen Impfstellen durchgeführt. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor Reiseantritt erfolgen; es genügt eine Injektion.
Der Impfschutz hält lebenslang. Das Impfzertifikat galt bis dato nur für 10 Jahre; die WHO versucht z.Zt., die entsprechende Änderung in den Einreisebestimmungen durchzusetzen.

Patienteninformation

In Einzelfällen benötigen Reisende eine Gelbfieber-Impfbescheinigung, wenn sie über bestimmte Länder einreisen bzw. Zwischenaufenthalte haben in Ländern mit Gelbfiebererkrankungen.

Reisemedizinische Beratungen

Wir bilden uns regelmäßig auf dem Gebiet der Reisemedizin weiter und beraten Sie gerne vor Ihrem geplanten Urlaub in allen medizinischen Fragen (Impfungen, Reiseapotheke, allgemeine medizinische Verhaltensmaßregeln etc.).

Patienteninformation

Zur Beratung über Reiseimpfungen sollten Sie Ihren Impfausweis mitbringen und Infos zu Ihrer geplanten Reise (Reiseroute, Zielgebiete, Reiseprogramm).

Vorsorge Reisemedizinische Beratungen

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